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Sondernutzungsplan Wanne-Ebni - Mitwirkung

Der Gemeinderat hat den Sondernutzungsplan "Wanne-Ebni" (SNP) gemäss Art. 4 RPG und Art. 34 PBG zur Mitwirkung verabschiedet. Der SNP legt in Abweichung zum Baureglement eine besondere Bauweise fest.

Mitwirkungsfrist
23. November 2020 bis 22. Dezember 2020

Gegenstand
Sondernutzungsplan 1:1'000 vom 28. September 2020
Besondere Vorschriften vom 28. September 2020
Planungsbericht vom 28. September 2020

Auflage
Einsehbar bei der Bauverwaltung, Gasenzenstrasse 9, 9473 Gams
und zum Herunterladen unten auf dieser Seite

Vernehmlassung
Möglichkeit zur schriftlichen Vernehmlassung bis Ablauf der Mitwirkungsfrist an die Bauverwaltung Gams, Gasenzenstrasse 9, 9473 Gams

Weitere Auskünfte
Anstelle eines öffentlichen Informationsanlasses, welcher aufgrund der Covid-19-Verordnung des Bundesrates nicht durchgeführt werden kann, werden Fragemöglichkeiten und Beratungen angeboten. Fragen sind per Mail zu richten an bauamt@gams.ch. Eine individuelle Beratung wird am 2. Dezember 2020 von 16:00 bis 20:00 Uhr auf Voranmeldung bis 30.11.2020, unter 058 228 23 56, angeboten.

Der Gemeinderat Gams


Dokumente zum Herunterladen

Sondernutzungsplan Wanne-Ebni (zur Mitwirkung)
Besondere Vorschriften
Sondernutzungsplan 1:1'000
Planungsbericht
Flyer - Ergänzenden Erläuterungen und Skizzen

Planungszone Wanne - Ebni (2019)
Bericht Planungszone
Planungszone 1:2'000

Planungszone Wanne - Büelbach (2020)
Bericht Planungszone
Planungszone 1:2'000 

 

 

Ortsplanungsrevision

Raumkonzept Gams vorgestellt

Am 23. September wurde der interessierten Bevölkerung das Raumkonzept der Gemeinde Gams vorgestellt. Dieses bildet die Grundlage für die anstehende Revision der Ortsplanung. Im nächsten Schritt ist die Mitwirkung der Bevölkerung gefragt.

Durch die Anpassung des kantonalen Baugesetzes und des neuen kantonalen Richtplans sind die Gemeinden unter Zugzwang. Die Ortsplanungsinstrumente von Gams müssen an die geänderten Grundlagen angepasst werden. Insbesondere der Grundsatz «Innen- vor Aussenentwicklung» des revidierten Raumplanungsgesetzes bedingt eine Überarbeitung des Richt- und Zonenplans der Gemeinde. Die Planungshoheit in der Ortsplanung liegt weiterhin bei der Gemeinde, mit neuen Vorgaben von Bund und Kanton werden die Spielräume für die Gemeinden jedoch kleiner. So sind unter anderem gemäss den Vorgaben des Kantons die Bauzonenreserven von Gams zu gross und müssen verkleinert werden. Da der Richtplan des Kantons in Gams keine Neueinzonungen ermöglicht, verschiebt sich der Fokus der künftigen Entwicklung auf das bestehende Siedlungsgebiet. Die künftige Entwicklung muss somit nach innen und nicht mehr gegen aussen erfolgen.

Im Verlauf des letzten halben Jahres haben sich der Gemeinderat und die Baukommission von Gams intensiv mit der zukünftigen Entwicklung der Gemeinde auseinandergesetzt. Das Resultat ist das Raumkonzept der Gemeinde Gams. In diesem wird die räumliche Entwicklung der nächsten 15 bis 25 Jahre aufgezeigt. Das Raum¬konzept befasst sich dabei mit den übergeordneten Strukturen und dient als Zielbild für die strategische Entwicklung der Gemeinde. Die darin festgehaltenen Aspekte werden erst mit der folgenden Ausarbeitung des kommunalen Richtplans in konkrete Instrumente einfliessen. In dieser ersten Phase der Ortsplanungsrevision wurde das gesamte Baugebiet nach Innenentwicklungspotenzialen untersucht und die ortsspezifischen Qualitäten festgehalten. Die Innenentwicklung muss dabei auf die bestehenden Strukturen und Qualitäten Rücksicht nehmen. Eine Verdichtung macht nicht in allen Quartieren Sinn, wenn die Identitäten der Gemeinde nicht gesichert werden. 

Vorstellung des Konzepts
Das Raumkonzept wurde am 23. September in der Aula „Höfli“ öffentlich vorgestellt und diskutiert. Gemeindepräsident Fredy Schöb und Armin Meier von Strittmatter Partner AG informierten über den aktuellen Stand der Arbeiten. Das Raumkonzept zeigt die räumlichen Strukturen und die dazugehörigen Strategien in einem Zielbild. Eine Innenentwicklung wird in den besonders gut erschlossenen Quartieren nahe des Dorfzentrums angestrebt. Die Gestaltung der Strassen soll künftig besser auf die jeweiligen Ansprüche der Nutzer abgestimmt werden. Insbesondere ist die Verbesserung der Situation für den Fuss- und Veloverkehr eine wichtige Komponente der Innenentwicklungsstrategie. Die langfristige Siedlungsausdehnung zeigt, dass sich die Gemeinde künftig nicht mehr weiter stark in die umgebenden Landschaftsräume ausdehnen soll. Die Hochstammkulturen an den Siedlungsrändern können zur Stärkung des Übergangs von Siedlung und Kulturlandschaft einen Beitrag leisten. Flächen, welche für eine Bebauung wenig geeignet sind, wurden verortet. Diese sind häufig durch Schutzgebiete oder eine eingeschränkte Bebaubarkeit tangiert und kommen daher für eine potenzielle Auszonung in Frage. Prägende Strukturen und Freiräume, wie beispielsweise am Michaelsberg, sollen erhalten und gestärkt werden. Die Unterteilung zwischen verschiedenen Quartieren soll dank siedlungsgliedernder Freiräume weiterhin ablesbar sein.

Umfrage zum Raumkonzept

Was sind Ihre Ansprüche an den künftigen Wohn- und Lebensraum in der Gemeinde Gams? Wie soll sich Ihr Quartier entwickeln? Um diese Fragen zu beantworten wurde im 2019 eine Umfrage durchgeführt.

Nächste Schritte

Das Raumkonzept und die Ergebnisse der Umfrage werden die Grundlage für das weitere Vorgehen bilden. Bis Anfang 2020 wird daraus der kommunale Richtplan entwickelt. Gemeinsam mit betroffenen Grundeigentümern werden bis dahin auch die potenziellen Flächen für eine Reduktion der Bauzonen weiter konkretisiert. Aus der angepassten Richtplanung gehen dann der Revisionskatalog für den neuen Zonenplan und das neue Baureglement hervor.

Mit der Erarbeitung des Richtplans wird eine weitere Möglichkeit zur Mitgestaltung der Zukunft der Gemeinde bestehen.

 

DOWNLOAD DER UNTERLAGEN
Hier können Sie den Plan des erarbeiteten Raumkonzeptes und den Planungsbericht mit sämtlichen Erläuterungen herunterladen:
Raumkonzept
Planungsbericht

 


 

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