Im Sinne von "Energie 2000"

Wirtschaftliche und ökologische Vorteile der Holzenergie
Der vermehrte Einsatz von Holz zur Energiegewinnung leistet einen willkommenen Beitrag an die Pflege unserer Wälder und zur Verminderung des Treibhauseffektes.
Heizen mit Holz heisst heizen im Kreislauf der Natur. Das durch Verbrennung (oder im gleichen Ausmass durch Verrottung im Wald) freigesetzte Kohlendioxid wird zusammen mit Sonnenenergie für den Aufbau neuer Biomasse verwendet, die wiederum in Form von Holz als Brennstoff eingesetzt werden kann.
Im Wärmemarkt (ohne Verkehr und Elektrizität) deckt die Holzenergie heute ca. 3% des Gesamtverbrauches. Durch vermehrte Nutzung des vorhandenen Energieholz-Potentials könnte der Anteil auf ca. 7% erhöht werden. Dabei gilt zu beachten, dass der Holzenergieanteil regional und betrieblich stark variieren kann. Die Wärmeerzeugung mit Holz erreicht auf dem Lande bei kleineren Gemeinden bis 60% der Gesamtenergie. Im Bauernhaus und in der holzverarbeitenden Industrie kann der Anteil 100% betragen.
Bedeutung von Energieholz
Das Holz ist ein einheimischer, erneuerbarer Energieträger. Holz fällt dezentral, am Ort der Nutzung an. In der Nähe jedes Verbrauchers.
Eine in allen Bereichen verstärkte Energieholznutzung ist aus mehreren Gründen vorteilhaft:
- sie dient der Waldpflege
- Holz ist krisensicher
- Holz ist CO2 neutral
- Holz ist ein einheimischer Rohstoff und Energieträger
- Holz wächst umweltfreundlich nach
- Holz ist speicherbar
- sie entlastet die Entsorgungsprobleme bei den holzverarbeitenden Betrieben
- sie schafft Arbeitsplätze
- die Wertschöpfung bleibt in der Region
- lange, gefährliche Transportwege entfallen
- sie substituiert Oel, Gas und Elektrizität
- sie verringert die Auslandabhängigkeit
Entschliessen Sie sich für einen Anschluss an den Nahwärmeverbund, solange noch Kapazitäten frei sind.