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Energiespartipps

Ob Single oder fünfköpfige Familie: In jedem Haushalt lässt sich Energie sparen und effizient einsetzen. Denn wie viel Strom und Wasser wir benötigen, hängt auch vom eigenen Verhalten ab. Mit ein paar Handgriffen, einer kleinen Justierung oder einem einfachen Hilfsmittel können wir im Kleinen Grosses bewirken – jede(r) für sich und alle gemeinsam.

In den nachfolgenden PDF-Dokumenten finden Sie wertvolle Energiespartipps zu Beleuchtung, Wasser, Raumklima und Mobilität. Schauen Sie rein - Es lohnt sich!

Entdecken Sie mit dem Online-Tool "Energybox" der Energiegentur St.Gallen das Sparpotenzial in Ihrem Zuhause.

 

Strom sparen im Haushalt

(von Stefan Bertsch, NTB Hochschule für Technik Buchs)

Im Haushalt wird jährlich knapp ein Drittel des in der Schweiz verkauften Stroms verbraucht. Mit einfachen Massnahmen kann dieser Verbrauch in vielen Haushalten auf die Hälfte reduziert werden, ohne den Komfort einzuschränken.

Allgemein gilt es beim Neukauf oder beim Ersatz von Elektrogeräten auf den Energieverbrauch zu achten. Hierzu kann man sich online unter www.topten.ch oder direkt beim Einkauf informieren. Energielabels geben Auskunft über den Stromverbrauch und die Betriebskosten von Elektrogeräten. Neben der Klassifizierung sollte jedoch auch der angegebene Jahres-Stromverbrauch beachtet werden – denn nicht jeder A++ Kühlschrank braucht gleich viel Strom. Beispielsweise wird der Verbrauch pro Volumen bewertet, was bedeutet, dass ein kleiner Kühlschrank mit Bewertung A+ meist weniger Strom verbraucht als ein grösseres Modell mit Bewertung A++. Mit der Abklärung der benötigten Gerätegrösse und dem entsprechenden Kauf kann Geld gespart werden. Ein grosses Potential der Energieeinsparung liegt auch im Nutzverhalten, wobei ohne Investitionskosten signifikante Kosteneinsparungen erzielt werden können.

Wo wird im Haushalt am meisten Strom verbraucht? Tabelle 1 listet die typischen Energienutzungen in einem Schweizer Haushalt auf. Die grössten Verbraucher sind demzufolge Beleuchtung, Kühlgeräte, Waschmaschine/Tumbler sowie Elektroboiler. Aber auch der Allgemeinstromverbrauch liegt hoch. Dieser setzt sich aus dem Strom für Heizung, Warmwasser, Begleitheizung, Aussenbeleuchtung und anderen Kleinverbrauchern zusammen. Gerade in diesen Bereichen lässt sich der Stromverbrauch einfach und ohne grosse Komforteinbussen reduzieren. Die folgende Auswahl zeigt sinnvolle und einfache Energiesparmassnahmen:

Beleuchtung (50 Prozent Sparpotential):

  • Energiesparlampen oder LEDs verbrauchen ca. 80 Prozent weniger Energie als herkömmliche Glühlampen. Der Kaufpreis ist höher, durch die tieferen Stromkosten resultiert jedoch eine positive Kostenbilanz.
  • Beim Verlassen von Räumen konsequent das Licht ausschalten.
  • Bewegungsmelder oder Timer für Treppenhäuser und Aussenbeleuchtungen einsetzen.

Kühlgeräte (60 Prozent Sparpotential)

  • Energieeffiziente Geräte einsetzten (A+ oder A++).
  • Türen rasch und gründlich schliessen.
  • Warme Gerichte erst nach dem Auskühlen in den Kühlschrank stellen. Gefrorenes kann hingegen schonend im Kühlschrank aufgetaut werden, wobei auch die Kälte genutzt werden kann.
  • Kühlschrank nicht neben Herd oder Ofen platzieren und für ausreichend Belüftung an der Rückwand sorgen.

 Zu gross dimensionierte Kühlschränke steigern den Energieverbrauch!

 
Waschmaschine/Tumbler (75 Prozent Sparpotential)

  • Auf möglichst tiefen Temperaturen waschen, Waschmaschine immer füllen.
  • Ähnliches gilt für den Trockner. Das Gerät sollte gut gefüllt und die Trocknungsstufe eher niedrig gewählt werden.
  • Nasse Wäsche in der Waschmaschine mit hoher Drehzahl schleudern, um im Trockner Strom zu sparen.
  • Wenn möglich Wäsche im Freien trocknen.
  • Flusensieb im Tumbler häufig reinigen und die Abluftleitung von Zeit zu Zeit kontrollieren.
  • Wärmepumpen-Tumbler verbrauchen weniger Strom als ältere Modelle.

Niedrige Waschtemperaturen sparen Strom!

 
Kochherd und Ofen (30 Prozent Sparpotential)

  • Die Pfanne auf die Grösse der Platte anpassen. Nur Pfannen mit ebenem Boden verwenden.
  • Der Einsatz eines Deckels beim Kochen spart bis zu 40 Prozent Energie, ein Dampfkochtopf sogar bis zu 70 Prozent.
  • Wasserkocher zum Wassererwärmen reduzieren den Energieverbrauch auf die Hälfte.
  • Bei Heissluftöfen können mehrere Ebenen gleichzeitig verwendet werden, um die Backzeit zu verkürzen.
  • Bei längeren Backzeiten kann der Ofen einige Minuten vor Abschluss der Backzeit ausgeschaltet werden.

 
Elektroboiler, Warmwasser und Heizung (60 Prozent Sparpotential)

  • Ersatz von Elektroboilern durch Wärmepumpen-Boiler oder solarthermische Anlagen.
  • Duschen anstelle von Baden spart 50 Prozent Energie.
  • Alte Heizungspumpen durch neue A-Klasse Pumpen zu ersetzen, zahlt sich in wenigen Jahren aus.

Geschirrspüler (50 Prozent Sparpotential)

  • Ein gut gefüllter Geschirrspüler ist effizienter als ein Abwasch von Hand.
  • Vorspülen, wenn überhaupt nötig, nur mit kaltem, klarem Wasser.
  • Bei leicht verschmutztem Geschirr Sparprogramme verwenden.

Um die Wirksamkeit der Stromsparmassnahmen zu untersuchen und den Standby-Verbrauch von verschiedenen Haushaltsgeräten (TV, Kaffeemaschine etc.) zu erfassen, gibt es kostengünstige Messgeräte für Steckdosen in den meisten Fachmärkten und Elektrizitätswerken. Ein erster Schnelltest kann unter www.energybox.ch erfolgen. Auf dieser Webseite ist es möglich, den Stromverbrauch rasch abzuschätzen und Sparpotentiale aufzudecken.

--- 

Durchschnittlicher Energieverbrauch im Schweizer Haushalt pro Jahr

 Gerät

 Basisverbrauch (kWh)

 Mehrverbrauch
pro zusätzlicher Person (kWh)

Staubsauger, Haarföhn, Luftbefeuchter, etc.   

 150

 50

PC, Drucker, Bildschirm

 150

 
Waschmaschine

 250

 100

Herd, Backofen

 300

 50

Geschirrspüler

 300

 50

Unterhaltungselektronik

 300

 
Gefrierschrank oder Truhe

 350

 
Kühlschrank

 450

 
Trockner

 450

 200

Beleuchtung            

 500

 100

Elektroboiler

 1400

 800

Allgemeinstrom Haushalt

 500 - 1500

 

 

 

 



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