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Skyline-Quartet
| 14. Januar 2012 |
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"Take the A-Train" - Swing, Jazz, Rock'n Roll, Latin, Blues, Boogie ... mit
Rochus Hobi Piano, Gesang
Fritz Bertsch Schlagzeug, Gesang
Hugo Waibel Kontrabass
Armando Cornelli Saxofon, Klarinette
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Mit klassischem Jazz und Swing in der Alten Mühle faszinierten die Musiker die Besucher. Für ein solches Konzert eignen sich die Räumlichkeiten dieser Kulturstätte bestens, wie es sich am Samstagabend zeigte. Die Gäste liessen sich vom Temperament der Musiker begeistern und die Musiker von der guten Stimmung im Publikum anstecken. Die Leidenschaft zum Jazz der Musiker schwappte rasch auf die Zuhörerschaft über – es wurde im Takt mit den Füssen gewippt, mit den Händen geklatscht oder vor Ort im Rhythmus «getanzt».
Fetziger Abend
Das Skyline-Quartet mit Rochus Hobi, Klavier und Gesang; Fritz Bertsch, Schlagzeug und Gesang; Hugo Waibel, Kontrabass; und Armando Cornelli, Tenorsaxofon, Altosaxofon und Klarinette, verfügt über ein breites Repertoire. Die Musiker interpretieren Stücke von bekannten Jazz-Ikonen wie Duke Ellington oder Rock ’n’Roll-Koryphäen wie Jerry Lee Lewis oder Bill Haley. Zur Überraschung der Gäste spielten die Musiker auch Eigenkompositionen von Rochus Hobi, dem Pianisten des Skyline-Quartets, die sehr gut ankamen. Es fetzte förmlich in der Alten Mühle. Die Stimmung wurde zusehends angeheizt, weil die Gäste in diesem schönen Raum auf Tuchfühlung mit den Musikern stehen oder sitzen. Diese Nähe vermittelt im Gamser Kulturtreff fast schon ein angenehm familiäres Gefühl. Sehr gut kam an, dass das Skyline-Quartet – mit Ausnahme für die Songs – ohne Verstärkeranlage spielte; so war das Konzert ein Ohrenschmaus und so übertönten sich die einzelnen Instrumente gegenseitig nicht. Das war ein Genuss, der den Gästen in der Alten Mühle in Gams präsentiert wurde.
Musik mit Leib und Seele
Dass die vier Jazzer mit Leib und Seele Musik machen war spürbar, und die Solopassagen schwangen aufgrund der guten Akustik angenehm auf die Zuhörer zu. Einzig die Songs von unverkennbaren Stimmen wie Elvis Presley oder Ella Fitzgerald waren verständlicherweise enttäuschend. Ella Fitzgerald konnte zwar keine Noten lesen, erreichte aber in den Vierzigerjahren den Ruhm einer der weltbesten Jazzsängerinnen. Da wird es schwierig, Ähnlichkeiten im Gesang zu erkennen. Ebenso schwierig dürfte es bei Interpretationen von Elvis Presley, einer Identifikationsfigur der Rock ’n’Roll-Bewegung, sein. Im Kulturtreff Alte Mühle gibt es auch im 2012 wieder viele Perlen zu geniessen, die Interessierten Freude bereiten. Der Auftakt zum neuen Programm ist geglückt. Angenehme Überraschungen auf weitere Preziosen sind gewiss.
Temporeich übernahmen die vier Musiker die Eröffnung der Anlässe 2012.
Artikel von Heidy Beyeler im Werdenberger&Obertoggenburger vom 16. Januar 2012
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| 14. Januar 2012 |
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"Take the A-Train" - Swing, Jazz, Rock'n Roll, Latin, Blues, Boogie ... mit
Rochus Hobi Piano, Gesang
Fritz Bertsch Schlagzeug, Gesang
Hugo Waibel Kontrabass
Armando Cornelli Saxofon, Klarinette
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Mit klassischem Jazz und Swing in der Alten Mühle faszinierten die Musiker die Besucher. Für ein solches Konzert eignen sich die Räumlichkeiten dieser Kulturstätte bestens, wie es sich am Samstagabend zeigte. Die Gäste liessen sich vom Temperament der Musiker begeistern und die Musiker von der guten Stimmung im Publikum anstecken. Die Leidenschaft zum Jazz der Musiker schwappte rasch auf die Zuhörerschaft über – es wurde im Takt mit den Füssen gewippt, mit den Händen geklatscht oder vor Ort im Rhythmus «getanzt».
Fetziger Abend
Das Skyline-Quartet mit Rochus Hobi, Klavier und Gesang; Fritz Bertsch, Schlagzeug und Gesang; Hugo Waibel, Kontrabass; und Armando Cornelli, Tenorsaxofon, Altosaxofon und Klarinette, verfügt über ein breites Repertoire. Die Musiker interpretieren Stücke von bekannten Jazz-Ikonen wie Duke Ellington oder Rock ’n’Roll-Koryphäen wie Jerry Lee Lewis oder Bill Haley. Zur Überraschung der Gäste spielten die Musiker auch Eigenkompositionen von Rochus Hobi, dem Pianisten des Skyline-Quartets, die sehr gut ankamen. Es fetzte förmlich in der Alten Mühle. Die Stimmung wurde zusehends angeheizt, weil die Gäste in diesem schönen Raum auf Tuchfühlung mit den Musikern stehen oder sitzen. Diese Nähe vermittelt im Gamser Kulturtreff fast schon ein angenehm familiäres Gefühl. Sehr gut kam an, dass das Skyline-Quartet – mit Ausnahme für die Songs – ohne Verstärkeranlage spielte; so war das Konzert ein Ohrenschmaus und so übertönten sich die einzelnen Instrumente gegenseitig nicht. Das war ein Genuss, der den Gästen in der Alten Mühle in Gams präsentiert wurde.
Musik mit Leib und Seele
Dass die vier Jazzer mit Leib und Seele Musik machen war spürbar, und die Solopassagen schwangen aufgrund der guten Akustik angenehm auf die Zuhörer zu. Einzig die Songs von unverkennbaren Stimmen wie Elvis Presley oder Ella Fitzgerald waren verständlicherweise enttäuschend. Ella Fitzgerald konnte zwar keine Noten lesen, erreichte aber in den Vierzigerjahren den Ruhm einer der weltbesten Jazzsängerinnen. Da wird es schwierig, Ähnlichkeiten im Gesang zu erkennen. Ebenso schwierig dürfte es bei Interpretationen von Elvis Presley, einer Identifikationsfigur der Rock ’n’Roll-Bewegung, sein. Im Kulturtreff Alte Mühle gibt es auch im 2012 wieder viele Perlen zu geniessen, die Interessierten Freude bereiten. Der Auftakt zum neuen Programm ist geglückt. Angenehme Überraschungen auf weitere Preziosen sind gewiss.
Temporeich übernahmen die vier Musiker die Eröffnung der Anlässe 2012.
Artikel von Heidy Beyeler im Werdenberger&Obertoggenburger vom 16. Januar 2012
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Junge Junge
| 05. November 2011 |
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"Hut ab!"
Zauberei, Musik-Comedy mit Junge Junge und special Guest Stefan Nussbaum
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Hut ab! Das war der gewagte Mix aus erstaunlicher und mitreissender Zauberkunst des Duos Junge Junge! und quirliger Musik-Comedy von Stefan Nussbaum. Junge Junge!- Der Name steht für Gernot und Wolfram Bohnenberger, ein Brüderpaar aus Stuttgart, das sich mit seiner atemberaubenden Magie, einer ausgezeichneten Choreographie und augenzwinkernden Spielereien rasant an die Spitze der Zauberkunst katapultiert hat. Dabei wurden sie assistiert und bereichert durch Stefan Nussbaums musikalische Kapriolen. Flötentöne beeinflussten Magierhirne, ein Musicus steppte humorvoll poetisch und pfiff auf alle Konventionen, Hüte spielten verrückt.
Eine abwechslungsreiche Show irgenwo zwischen Revue und Reisefieber, Comedy und Zauberteppich!
www.JungeJunge.com
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| 05. November 2011 |
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"Hut ab!"
Zauberei, Musik-Comedy mit Junge Junge und special Guest Stefan Nussbaum
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Hut ab! Das war der gewagte Mix aus erstaunlicher und mitreissender Zauberkunst des Duos Junge Junge! und quirliger Musik-Comedy von Stefan Nussbaum. Junge Junge!- Der Name steht für Gernot und Wolfram Bohnenberger, ein Brüderpaar aus Stuttgart, das sich mit seiner atemberaubenden Magie, einer ausgezeichneten Choreographie und augenzwinkernden Spielereien rasant an die Spitze der Zauberkunst katapultiert hat. Dabei wurden sie assistiert und bereichert durch Stefan Nussbaums musikalische Kapriolen. Flötentöne beeinflussten Magierhirne, ein Musicus steppte humorvoll poetisch und pfiff auf alle Konventionen, Hüte spielten verrückt.
Eine abwechslungsreiche Show irgenwo zwischen Revue und Reisefieber, Comedy und Zauberteppich!
www.JungeJunge.com
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Knuth und Tucek
| 15. Oktober 2011 |
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"Neurotikon"
Musikalisches und gesellschaftskritisches Kabarett
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Knuth und Tucek traten erstmals in Gams auf. Ihr bereits sechstes abendfüllendes Programm hiess „Neurotikon“. Die Trägerinnen des Salzburger Stiers 2011 tingelten, bewehrt mit starken Stimmen, scharfen Worten und einem Akkordeon durch die schöne Welt. Die Lippen gerötet, die Nägel gefeilt, teilten sie geistreich und wortgewandt aus. In einer Zeit, in der das Glück gekauft und eine Krise gemietet werden kann, war nichts und niemand vor ihrem wortgewaltigen Sarkasmus und ihrem rockigen Akkordeon sicher, sei es Politik, Wirtschaft, Spiritualität, volkstümlicher Schlager oder Fitnesswahn.
Mit Engelsstimmen und Teufelszungen besangen und besprachen die Rockstars unter den Satirikerinnen die moderne Welt als Neurotikon.
Hoch theatralisches Kabarett mit gewaltig weiblicher Satire und verblüffender Musikalität!
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"Neurotikon"
Musikalisches und gesellschaftskritisches Kabarett
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Knuth und Tucek traten erstmals in Gams auf. Ihr bereits sechstes abendfüllendes Programm hiess „Neurotikon“. Die Trägerinnen des Salzburger Stiers 2011 tingelten, bewehrt mit starken Stimmen, scharfen Worten und einem Akkordeon durch die schöne Welt. Die Lippen gerötet, die Nägel gefeilt, teilten sie geistreich und wortgewandt aus. In einer Zeit, in der das Glück gekauft und eine Krise gemietet werden kann, war nichts und niemand vor ihrem wortgewaltigen Sarkasmus und ihrem rockigen Akkordeon sicher, sei es Politik, Wirtschaft, Spiritualität, volkstümlicher Schlager oder Fitnesswahn.
Mit Engelsstimmen und Teufelszungen besangen und besprachen die Rockstars unter den Satirikerinnen die moderne Welt als Neurotikon.
Hoch theatralisches Kabarett mit gewaltig weiblicher Satire und verblüffender Musikalität!
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Figurentheater
| 25. September 2011 |
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Daniela Simeon - "Dr klii Schwiihirt"
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Mit viel Einfühlungsvermögen und liebevoll gestalteten Figuren entführte
Daniela Simeon kleine und grosse Menschen in die Welt der Märchen. Sie
erzählte die Geschichte des kleinen Schweinehirten, der sich, anstatt
Schweine zu hüten, auf den Weg zum Königsschloss machte. Unterwegs musste
er allerdings mehrere Prüfungen bestehen. Dort angekommen sollte er sich
so gut verstecken, dass ihn die Königstochter nicht finden konnte. Das
hingegen wart nicht ganz einfach, aber zum Glück hatte er Helfer, die ihm
bei dieser schweren Aufgabe beistanden. |
| 25. September 2011 |
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Daniela Simeon - "Dr klii Schwiihirt"
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Mit viel Einfühlungsvermögen und liebevoll gestalteten Figuren entführte
Daniela Simeon kleine und grosse Menschen in die Welt der Märchen. Sie
erzählte die Geschichte des kleinen Schweinehirten, der sich, anstatt
Schweine zu hüten, auf den Weg zum Königsschloss machte. Unterwegs musste
er allerdings mehrere Prüfungen bestehen. Dort angekommen sollte er sich
so gut verstecken, dass ihn die Königstochter nicht finden konnte. Das
hingegen wart nicht ganz einfach, aber zum Glück hatte er Helfer, die ihm
bei dieser schweren Aufgabe beistanden. |
Peach Weber
| 13./14. September 2011 |
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Peach Weber - "Mister Gaga" |
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Pointe um Pointe, Nägel mit Köpfen machte der Liedermacher und Wortakrobat.
Selbst wer vielleicht ein zwiespältiges Verhältnis zum Humor des wohl bekanntesten Komödianten der Schweiz hat, kam wohl zum Schluss: Der Abend in Gams war einfach der «Hammer» und zeigte, wie recht doch Sigmund Freud mit seiner Auffassung hatte, dass Witze als Ventil für die Auseinandersetzung mit gesellschaftlich tabuisierten Bereichen genutzt werden. Klar ging der Künstler oft unter die Gürtellinie. Aber geistig wendig und raffiniert verpackte er seine Geschichten so, dass man ihm keinen Strick daraus drehen konnte. Witz ist irgendwie nicht der richtige Ausdruck – Esprit und scharfe Beobachtungsgabe wären vermutlich treffender. Mit seinen Utensilien kämpft sich Peach Weber durchs dichtgedrängte Publikum zur kleinen Bühne, freute sich, wie er sagte, dass er in Gams auftreten dürfe. «Heute ist es ja überall so, dass man nicht engagiert wird, weil man gut ist, sondern weil man Beziehungen hat. In Gams war das anscheinend ein Mann namens Patrik. In den Teenyjahren gingen wir zusammen in die erste Klasse, doch dann haben wir uns aus den Augen verloren. Patrik schaffte es in die zweite.» Weber nimmt sich oft selber auf die Schippe, witzelt über seine noch inResten vorhandene Prachtsfrisur, hebt seine Mütze etwas in die Höhe und präsentiert mit einem Lachen seine Problemzone. Eine Haartransplantation hat man mir für 8500 Franken offeriert. Die Mütze kostete gerademal 20 Franken.
Aber auch auf Frisuren anderer zeigt er schonungslos, viele kriegen ihr Fett weg. «Eigentlich habe ich für heute Abend viel Prominenz eingeladen. Gilbert Gress, der beliebte Fussballtrainer, sagte mir ab. In Wil bläst der Wind momentan von der falschen Seite.» Oberrocker Chris von Rohr habe eigentlich versprochen, in der Mühle Gams zu erscheinen, «aber am vereinbarten Treffpunkt habe ich ihn gar nicht erst angetroffen, aber nachträglich erfahren, dass zehn Minuten vorher der Lastwagen für die Altkleidersammlung vorbeigefahren ist.»
Schlag auf Schlag folgten Witze und Sprüche, locker vom Hocker, scheinbar mühelos. Doch da täuschte man sich gewaltig. Hinter den vielen Gags steht harte Knochenarbeit. «Ich bin mit meiner Gitarre schon 35 Jahre unterwegs, habe aber musikalisch keine Fortschritte gemacht, aber durchgehalten».
Vor über 20 Jahren hatte Peach Weber einmal einen Auftritt im FürstentumLiechtenstein. Nach einem etwas mühsamen Soundcheck schlug er einem Musiker, der dort ebenfalls auftrat, die Einladung zu einem Glas Wein aus und zog sich zurück. «Ich mache das heute noch», versicherte er, zwischen Tür und Angel eines Zimmers in der Mühle Gams. «Ich kann mich vor einem Auftritt nicht einfach in einem Wirtshaus an den Tisch setzen. Ich brauche immer eine StundeStille und Konzentration.» Wer ihn live erlebt hat, versteht ihn.
Bild Patrik Birrer, Text Pius Bamert, W&O
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| 13./14. September 2011 |
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Peach Weber - "Mister Gaga" |
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Pointe um Pointe, Nägel mit Köpfen machte der Liedermacher und Wortakrobat.
Selbst wer vielleicht ein zwiespältiges Verhältnis zum Humor des wohl bekanntesten Komödianten der Schweiz hat, kam wohl zum Schluss: Der Abend in Gams war einfach der «Hammer» und zeigte, wie recht doch Sigmund Freud mit seiner Auffassung hatte, dass Witze als Ventil für die Auseinandersetzung mit gesellschaftlich tabuisierten Bereichen genutzt werden. Klar ging der Künstler oft unter die Gürtellinie. Aber geistig wendig und raffiniert verpackte er seine Geschichten so, dass man ihm keinen Strick daraus drehen konnte. Witz ist irgendwie nicht der richtige Ausdruck – Esprit und scharfe Beobachtungsgabe wären vermutlich treffender. Mit seinen Utensilien kämpft sich Peach Weber durchs dichtgedrängte Publikum zur kleinen Bühne, freute sich, wie er sagte, dass er in Gams auftreten dürfe. «Heute ist es ja überall so, dass man nicht engagiert wird, weil man gut ist, sondern weil man Beziehungen hat. In Gams war das anscheinend ein Mann namens Patrik. In den Teenyjahren gingen wir zusammen in die erste Klasse, doch dann haben wir uns aus den Augen verloren. Patrik schaffte es in die zweite.» Weber nimmt sich oft selber auf die Schippe, witzelt über seine noch inResten vorhandene Prachtsfrisur, hebt seine Mütze etwas in die Höhe und präsentiert mit einem Lachen seine Problemzone. Eine Haartransplantation hat man mir für 8500 Franken offeriert. Die Mütze kostete gerademal 20 Franken.
Aber auch auf Frisuren anderer zeigt er schonungslos, viele kriegen ihr Fett weg. «Eigentlich habe ich für heute Abend viel Prominenz eingeladen. Gilbert Gress, der beliebte Fussballtrainer, sagte mir ab. In Wil bläst der Wind momentan von der falschen Seite.» Oberrocker Chris von Rohr habe eigentlich versprochen, in der Mühle Gams zu erscheinen, «aber am vereinbarten Treffpunkt habe ich ihn gar nicht erst angetroffen, aber nachträglich erfahren, dass zehn Minuten vorher der Lastwagen für die Altkleidersammlung vorbeigefahren ist.»
Schlag auf Schlag folgten Witze und Sprüche, locker vom Hocker, scheinbar mühelos. Doch da täuschte man sich gewaltig. Hinter den vielen Gags steht harte Knochenarbeit. «Ich bin mit meiner Gitarre schon 35 Jahre unterwegs, habe aber musikalisch keine Fortschritte gemacht, aber durchgehalten».
Vor über 20 Jahren hatte Peach Weber einmal einen Auftritt im FürstentumLiechtenstein. Nach einem etwas mühsamen Soundcheck schlug er einem Musiker, der dort ebenfalls auftrat, die Einladung zu einem Glas Wein aus und zog sich zurück. «Ich mache das heute noch», versicherte er, zwischen Tür und Angel eines Zimmers in der Mühle Gams. «Ich kann mich vor einem Auftritt nicht einfach in einem Wirtshaus an den Tisch setzen. Ich brauche immer eine StundeStille und Konzentration.» Wer ihn live erlebt hat, versteht ihn.
Bild Patrik Birrer, Text Pius Bamert, W&O
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Forum Werdenberg Lesung
| 1. Juli 2011 |
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erLesen mit Journalisten
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Elisabeth Huppmann, Heini Schwendener, Gerd Bruderer
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Zwar war es so, dass die Veranstalter des Abends – die Alte Mühle Gams und das Forum des Vereins Schloss Werdenberg – nicht gerade von einem Zuhöreransturm überrannt wurden, aber diejenigen, die da waren, waren begeistert. Wer nicht da war, hat definitiv etwas verpasst. Als Gäste zur Lesung waren Elisabeth Huppmann, Kulturjournalistin des «Liechtensteiner Vaterlandes», Gert Bruderer, Chefredaktor beim «Rheintaler» in Berneck, und Heini Schwendener, Stellvertretender Chefredaktor beim «Werdenberger & Ober-toggenburger » in Buchs, eingeladen. Mitgebracht hatten sie ihre liebsten Zeitungsbeiträge, die für diesen Abend in den Mittelpunkt des Interesses gestellt wurden. Moderator und Vorleser Kuno Bont führte im lockeren Gespräch und mit viel Sachverstand durch den Abend, der für das Publikum nicht nur interessante, kluge und vorzüglich abgefasste Zeitungstexte brachte, sondern auch einen tiefen Einblick in das Werk und die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten gab.
Grosse Herausforderung
Den Auftakt machten drei im «KUL» erschienenen Kolumnen von Elisabeth Huppmann. Dabei ging es um die verrücktesten Kursangebote, den Umgang mit der Zeit und den Spass an der Freude. Elisabeth Huppmann gab bereitwillig Einblick in ihre Arbeitsweise und bezeichnete es als grosse Herausforderung, in allen Lagen zur eigenen Meinung als Kulturbeobachterin zu stehen.
Eine Frage der Perspektive
Heini Schwendener hatte eine Reportage mitgebracht, die er im Mai 2009 über den Slow Up geschrieben hatte. Diesmal nicht als Betrachter von aussen, sondern aus dem Blickwinkel seines Fahrrades, das nach dem Auf und Ab auf der Strecke und verschiedenen Begegnungen unterwegs als Velo eines Journalisten standesgemäss im Fahrradständer der Redaktion landet, anstatt zu Hause in der Velogarage, wo es sich von den Strapazen hätte erholen können. «Nicht einmal einen Boxenstopp bei einem der Velomechs unterwegs» habe ihm sein Herrchen gegönnt, reklamierte das kräftig durchgetretene Tourenbike. Eine Geschichte, wie sie das Leben nicht treffender hätte schreiben können, mit viel Humor und einem leichten Augenzwinkern auf unsere Wertegesellschaft.
Mit spitzer Feder geschrieben
Den Abschluss des unterhaltsamen Abends machten drei im «Rheintaler» erschienene Kolumnen von Gert Bruderer. Im ersten seiner Texte kam er auf die Stadt der Lichter zu sprechen, die plötzlich merkte, dass das Label Energiestadt und die Positionierung als Stadt der Lichter sich nicht so richtig vertragen. Als Journalist liege es ihm daran, auf solche Unvereinbarkeiten hinzuweisen sagte Gert Bruderer, der zwar eine spitze Feder führt, aber nie den Drohfinger erhebt. Seine Kolumnen sind viel eher wie ein Spiegel, den er der Gesellschaft vorhält. Was darin zu sehen ist, darüber darf man auch lachen. Wie an diesem Abend über sein persifliertes Gespräch mit einem Kandidaten, der nach einem hohen Amt strebt. Oder in seiner dritten mitgebrachten Kolumne, als von ihm das morgendliche Kirchengeläut von Schildach ins Zentrum gerückt wurde.
Bericht W&O vom 6.7.2011
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| 1. Juli 2011 |
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erLesen mit Journalisten
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Elisabeth Huppmann, Heini Schwendener, Gerd Bruderer
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Zwar war es so, dass die Veranstalter des Abends – die Alte Mühle Gams und das Forum des Vereins Schloss Werdenberg – nicht gerade von einem Zuhöreransturm überrannt wurden, aber diejenigen, die da waren, waren begeistert. Wer nicht da war, hat definitiv etwas verpasst. Als Gäste zur Lesung waren Elisabeth Huppmann, Kulturjournalistin des «Liechtensteiner Vaterlandes», Gert Bruderer, Chefredaktor beim «Rheintaler» in Berneck, und Heini Schwendener, Stellvertretender Chefredaktor beim «Werdenberger & Ober-toggenburger » in Buchs, eingeladen. Mitgebracht hatten sie ihre liebsten Zeitungsbeiträge, die für diesen Abend in den Mittelpunkt des Interesses gestellt wurden. Moderator und Vorleser Kuno Bont führte im lockeren Gespräch und mit viel Sachverstand durch den Abend, der für das Publikum nicht nur interessante, kluge und vorzüglich abgefasste Zeitungstexte brachte, sondern auch einen tiefen Einblick in das Werk und die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten gab.
Grosse Herausforderung
Den Auftakt machten drei im «KUL» erschienenen Kolumnen von Elisabeth Huppmann. Dabei ging es um die verrücktesten Kursangebote, den Umgang mit der Zeit und den Spass an der Freude. Elisabeth Huppmann gab bereitwillig Einblick in ihre Arbeitsweise und bezeichnete es als grosse Herausforderung, in allen Lagen zur eigenen Meinung als Kulturbeobachterin zu stehen.
Eine Frage der Perspektive
Heini Schwendener hatte eine Reportage mitgebracht, die er im Mai 2009 über den Slow Up geschrieben hatte. Diesmal nicht als Betrachter von aussen, sondern aus dem Blickwinkel seines Fahrrades, das nach dem Auf und Ab auf der Strecke und verschiedenen Begegnungen unterwegs als Velo eines Journalisten standesgemäss im Fahrradständer der Redaktion landet, anstatt zu Hause in der Velogarage, wo es sich von den Strapazen hätte erholen können. «Nicht einmal einen Boxenstopp bei einem der Velomechs unterwegs» habe ihm sein Herrchen gegönnt, reklamierte das kräftig durchgetretene Tourenbike. Eine Geschichte, wie sie das Leben nicht treffender hätte schreiben können, mit viel Humor und einem leichten Augenzwinkern auf unsere Wertegesellschaft.
Mit spitzer Feder geschrieben
Den Abschluss des unterhaltsamen Abends machten drei im «Rheintaler» erschienene Kolumnen von Gert Bruderer. Im ersten seiner Texte kam er auf die Stadt der Lichter zu sprechen, die plötzlich merkte, dass das Label Energiestadt und die Positionierung als Stadt der Lichter sich nicht so richtig vertragen. Als Journalist liege es ihm daran, auf solche Unvereinbarkeiten hinzuweisen sagte Gert Bruderer, der zwar eine spitze Feder führt, aber nie den Drohfinger erhebt. Seine Kolumnen sind viel eher wie ein Spiegel, den er der Gesellschaft vorhält. Was darin zu sehen ist, darüber darf man auch lachen. Wie an diesem Abend über sein persifliertes Gespräch mit einem Kandidaten, der nach einem hohen Amt strebt. Oder in seiner dritten mitgebrachten Kolumne, als von ihm das morgendliche Kirchengeläut von Schildach ins Zentrum gerückt wurde.
Bericht W&O vom 6.7.2011
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Irish Folk
| 24. Juni 2011 |
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Rodney Cordner & Jean-Pierre Rudolph
Irish Folk - unverfälscht und begeisternd
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Am Freitagabend beherrschten irische Töne den Mühlesaal, denn mit Rodney Cordner, einem waschechten Nordiren, und Jean-Pierre Rudolph, einem gebürtigen Elsässer und Multiinstrumen-talisten, standen an diesem Abend zwei Männer auf der Bühne, deren Musik ihresgleichen sucht. Gitarrist und Songwriter Cordner und der Geiger Rudolph, der auch noch das Spiel auf diversen Flöten und der Mandoline virtuos beherrschte, ergänzten sich idealtypisch. Seit über zwanzig Jahren spielen sie zusammen, leidenschaftlich, voll Spielfreude. Cordner erzählte in seinen Liedern Geschichten aus der Heimat, mal sozialkritisch, mal humor- voll. Eigene Kompositionen, dann wieder aus der reichen irischen Tradition, meist mit jenem allseits so beliebten und mitreissenden Charakter des Irish Folk, der, kombiniert mit einem echten Guiness Bier, erst so richtig die Stimmung auf der grünen Insel nach Gams brachte.
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Rodney Cordner & Jean-Pierre Rudolph
Irish Folk - unverfälscht und begeisternd
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Am Freitagabend beherrschten irische Töne den Mühlesaal, denn mit Rodney Cordner, einem waschechten Nordiren, und Jean-Pierre Rudolph, einem gebürtigen Elsässer und Multiinstrumen-talisten, standen an diesem Abend zwei Männer auf der Bühne, deren Musik ihresgleichen sucht. Gitarrist und Songwriter Cordner und der Geiger Rudolph, der auch noch das Spiel auf diversen Flöten und der Mandoline virtuos beherrschte, ergänzten sich idealtypisch. Seit über zwanzig Jahren spielen sie zusammen, leidenschaftlich, voll Spielfreude. Cordner erzählte in seinen Liedern Geschichten aus der Heimat, mal sozialkritisch, mal humor- voll. Eigene Kompositionen, dann wieder aus der reichen irischen Tradition, meist mit jenem allseits so beliebten und mitreissenden Charakter des Irish Folk, der, kombiniert mit einem echten Guiness Bier, erst so richtig die Stimmung auf der grünen Insel nach Gams brachte.
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4 nach 40
| 28. Mai 2011 |
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Komödie von Fritz Scheidleder
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mit Ute Hoffmann, Dagmar Rohm, Markus Vögel und Armin Weber
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"4 nach 40" spielt in einem High-Tech-Lift eines Bürohochhauses, der steckenbleibt. Eingeschlossen sind zwei Frauen und zwei Männer, die, ausser dass sie vor kurzem vierzig geworden sind, nichts miteinander gemeinsam haben. Plötzlich werden vier völlig unterschiedliche Menschen gezwungen, auf engem Raum eine beängstigende Situation zu bewältigen. Allmählich lernen sie sich kennen, es wird geredet, gestritten, gesungen, wobei mit zunehmender Dauer die Geduld der Eingeschlossenen auf eine harte Probe gestellt wird. Plötzlich beginnen sie darüber nachzudenken, was war, was hätte sein können oder was noch kommen könnte. Höchst interessante Ansichten, Erkenntnisse und ein ungewisser Ausgang.
Das zahlreiche Publikum genoss den Abend, hatte herzlich zu lachen und spendete tosenden Applaus einer Schauspieler-Truppe, die allesamt ihre Rolle und die Darstellung der verschiedenen Charaktere meisterlich beherrschte.
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| 28. Mai 2011 |
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Komödie von Fritz Scheidleder
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mit Ute Hoffmann, Dagmar Rohm, Markus Vögel und Armin Weber
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"4 nach 40" spielt in einem High-Tech-Lift eines Bürohochhauses, der steckenbleibt. Eingeschlossen sind zwei Frauen und zwei Männer, die, ausser dass sie vor kurzem vierzig geworden sind, nichts miteinander gemeinsam haben. Plötzlich werden vier völlig unterschiedliche Menschen gezwungen, auf engem Raum eine beängstigende Situation zu bewältigen. Allmählich lernen sie sich kennen, es wird geredet, gestritten, gesungen, wobei mit zunehmender Dauer die Geduld der Eingeschlossenen auf eine harte Probe gestellt wird. Plötzlich beginnen sie darüber nachzudenken, was war, was hätte sein können oder was noch kommen könnte. Höchst interessante Ansichten, Erkenntnisse und ein ungewisser Ausgang.
Das zahlreiche Publikum genoss den Abend, hatte herzlich zu lachen und spendete tosenden Applaus einer Schauspieler-Truppe, die allesamt ihre Rolle und die Darstellung der verschiedenen Charaktere meisterlich beherrschte.
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Bilderausstellung Anny Boxler
| 13. bis 15. Mai 2011 |
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"Meine Heimat, die schönsten Berge ..." |
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Aus Anlass des 10. Todesjahres der naiven Malerin Anny Boxler, einer gebürtigen Gamserin, wurden einige ihrer Bilder in der Alten Mühle Gams der Öffentlichkeit gezeigt. Es waren Leihgaben vom Museum im Lagerhaus, St. Gallen und von privaten Besitzern aus Gams, Oberriet und Widnau.Darunter auch etliche Motive aus Gams.
Naive Künstler eignen sich ihre Fertigkeiten autodidaktisch an, sie stellen Sujets aus ihrem Leben, ihrer Umgebung dar, beschreiben ihre eigene Welt und lassen sich nicht von Kunstrichtungen, Modeströmungen und materiellen Überlegungen leiten. Dadurch rücken ihre Werke in die Nähe von Kinderzeichnungen, leicht verständlich, bunt und mit vielen liebevollen Details. So auch Anny Boxler. Schon früh verspürte sie den Drang zum Malen und so entstanden im Verlauf von dreissig Schaffensjahren Ölbilder von Menschen, Tieren, Landschaften, weltlichen und religiösen Bräuchen und Bibel- und Traummotiven.
Die Ausstellung war eine Hommage an die einige Zeit in Gams lebende Künstlerin.
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| 13. bis 15. Mai 2011 |
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"Meine Heimat, die schönsten Berge ..." |
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Aus Anlass des 10. Todesjahres der naiven Malerin Anny Boxler, einer gebürtigen Gamserin, wurden einige ihrer Bilder in der Alten Mühle Gams der Öffentlichkeit gezeigt. Es waren Leihgaben vom Museum im Lagerhaus, St. Gallen und von privaten Besitzern aus Gams, Oberriet und Widnau.Darunter auch etliche Motive aus Gams.
Naive Künstler eignen sich ihre Fertigkeiten autodidaktisch an, sie stellen Sujets aus ihrem Leben, ihrer Umgebung dar, beschreiben ihre eigene Welt und lassen sich nicht von Kunstrichtungen, Modeströmungen und materiellen Überlegungen leiten. Dadurch rücken ihre Werke in die Nähe von Kinderzeichnungen, leicht verständlich, bunt und mit vielen liebevollen Details. So auch Anny Boxler. Schon früh verspürte sie den Drang zum Malen und so entstanden im Verlauf von dreissig Schaffensjahren Ölbilder von Menschen, Tieren, Landschaften, weltlichen und religiösen Bräuchen und Bibel- und Traummotiven.
Die Ausstellung war eine Hommage an die einige Zeit in Gams lebende Künstlerin.
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Duo Calva
| 29. April 2011 |
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"Heute Abend: Zauberflöte!"
Grosse Oper für zwei Celli,
Musikkabarett mit Alain Schudel und Daniel Schaerer
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Wird in der Oper üblicherweise geliebt und gestorben, so durfte an diesem Abend auch einfach gelacht werden: Zwei Aushilfs-Cellisten warteten im Orchestergraben auf das eingeladene russische Gastspielensemble. Doch der Bus des Ensembles blieb auf der Strecke. So begann für die zwei Cellisten eine Odyssee durch die klassische Opernliteratur, von Händel bis Andrea Bocelli ….und der vermeintlich missglückte Opern- abend wurde mehr als gerettet.
Die Show war eine erfrischende Mischung aus kluger Ironie und instrumentaler Virtuosität dramaturgisch begleitet von Charles Lewinsky und wirkungsvoll inszeniert von Dominique Müller. Witzig, die Celli genial gespielt, unterhaltsam, schöne Musik.
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| 29. April 2011 |
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"Heute Abend: Zauberflöte!"
Grosse Oper für zwei Celli,
Musikkabarett mit Alain Schudel und Daniel Schaerer
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Wird in der Oper üblicherweise geliebt und gestorben, so durfte an diesem Abend auch einfach gelacht werden: Zwei Aushilfs-Cellisten warteten im Orchestergraben auf das eingeladene russische Gastspielensemble. Doch der Bus des Ensembles blieb auf der Strecke. So begann für die zwei Cellisten eine Odyssee durch die klassische Opernliteratur, von Händel bis Andrea Bocelli ….und der vermeintlich missglückte Opern- abend wurde mehr als gerettet.
Die Show war eine erfrischende Mischung aus kluger Ironie und instrumentaler Virtuosität dramaturgisch begleitet von Charles Lewinsky und wirkungsvoll inszeniert von Dominique Müller. Witzig, die Celli genial gespielt, unterhaltsam, schöne Musik.
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Henry Camus
| 19. März 2011 |
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"The Grand Menu" Musikalisches Actionkabarett |
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Nach seinem Auftritt vor drei Jahren war Henry Camus, Amerikaner und
Wahl- schweizer, am Samstag abend mit seinem neuem Programm «The Grand
Menu» wieder in Gams zu Gast. Dieses Mal strebt der talentierte Künstler
nach Höherem: Nicht weniger als die Begründung einer neuen Religion ist
Camus‘ Ziel, seit ihm nach einem Unfall Gott persönlich im Spitalzimmer
erschien. Gott, so Camus‘ Erkenntnis, sei es gleichgültig, wie wir ihn
verehrten oder welches Bild wir uns von ihm machten - er sei das «Grand
Menu», aus dem sich jeder Gläubige das Gewünschte zusammenstellen könne.
Hauptanliegen
des «Grand Menu» sei aber, dass wir uns mit Humor begegneten. «Gott hat
uns sterblich gemacht, um uns die Chance zu geben, vor Lachen zu
sterben», so die frohe Botschaft des Komikers. Und wer könnte das
Publikum besser zum Lachen bringen als Henry Camus selbst? Gesagt,
getan: Camus wird zum Priester, das Kleintheater zum Tempel und das
Witzbüchlein zur Bibel.
Was nun folgt, ist ein
Gottesdienst der anderen Art. In einem wallenden Priester- gewand zeigt
der Künstler, was er alles kann. Mal spielt Camus mit Worten, mal mit
Bällen, mal mit Klaviertasten. Mit seiner sympathischen Nonchalance hat
Camus das Publikum jederzeit auf seiner Seite.
Im
zweiten Teil seines Programms erzählt Camus, wie es ihn von New York in
die Schweiz verschlagen hat. Ein Wink des «Grand Menu» habe ihn zu
einem Fondue-Stübli geführt, wo sich Camus in die lieblichen Töne der
Schweizer Volksmusik verliebte. Um diese wunderbare «Hugeligugeli-
Musik» zu erlernen, sei er sofort in die Schweiz gereist und einem
Musikverein beigetreten. Es blieb jedoch nicht nur beim
Erlernen, denn in der «Hugeligugeli-Musik» liegt viel mehr verborgen,
als Herr und Frau Schweizer meinen würden. Camus, der aus einer
Musikerfamilie stammt, zeigt nun seine musikalische Virtuosität: Aus
etwas verstaubten Klassikern wie «Zoge am Boge», «Es Buurebüebli» oder
«Döt äne am Bergli» macht er am Klavier Balladen, Jazz, Barockstücke und
asiatische Weisen.
Bei so viel Experimentierfreude
lässt eine Reaktion des konservativen Schweizers nicht lange auf sich
warten. Vereinsmitglied Guschti sei mit den Neuinterpretation- en gar
nicht einverstanden gewesen, berichtet Camus. Dies nimmt der Komiker zum
Anlass, dem Publikum die Schweizer Eigenheiten auf humorvolle Art vor
Augen zu führen. Integration bedeute hierzulande etwa, nie nach 22 Uhr
zu duschen, jede Transaktion an der Kasse mit «Merci. - Adieu. -
Wiederluege. – Schöne Tag! - Glichfalls!» zu beenden oder DJ Bobo zu
mögen. Vor allem Letzteres habe ihm Mühe bereitet, meint Camus
augenzwinkernd.
Das «breite Menü», welches Camus den Zuschauern anbot, wurde mit Freude genossen. Kinder wie Erwachsene verdankten es dem Multitalent mit langem Beifall.
Text: Christine Odermatt, W&O vom 22.03.2011
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| 19. März 2011 |
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"The Grand Menu" Musikalisches Actionkabarett |
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Nach seinem Auftritt vor drei Jahren war Henry Camus, Amerikaner und
Wahl- schweizer, am Samstag abend mit seinem neuem Programm «The Grand
Menu» wieder in Gams zu Gast. Dieses Mal strebt der talentierte Künstler
nach Höherem: Nicht weniger als die Begründung einer neuen Religion ist
Camus‘ Ziel, seit ihm nach einem Unfall Gott persönlich im Spitalzimmer
erschien. Gott, so Camus‘ Erkenntnis, sei es gleichgültig, wie wir ihn
verehrten oder welches Bild wir uns von ihm machten - er sei das «Grand
Menu», aus dem sich jeder Gläubige das Gewünschte zusammenstellen könne.
Hauptanliegen
des «Grand Menu» sei aber, dass wir uns mit Humor begegneten. «Gott hat
uns sterblich gemacht, um uns die Chance zu geben, vor Lachen zu
sterben», so die frohe Botschaft des Komikers. Und wer könnte das
Publikum besser zum Lachen bringen als Henry Camus selbst? Gesagt,
getan: Camus wird zum Priester, das Kleintheater zum Tempel und das
Witzbüchlein zur Bibel.
Was nun folgt, ist ein
Gottesdienst der anderen Art. In einem wallenden Priester- gewand zeigt
der Künstler, was er alles kann. Mal spielt Camus mit Worten, mal mit
Bällen, mal mit Klaviertasten. Mit seiner sympathischen Nonchalance hat
Camus das Publikum jederzeit auf seiner Seite.
Im
zweiten Teil seines Programms erzählt Camus, wie es ihn von New York in
die Schweiz verschlagen hat. Ein Wink des «Grand Menu» habe ihn zu
einem Fondue-Stübli geführt, wo sich Camus in die lieblichen Töne der
Schweizer Volksmusik verliebte. Um diese wunderbare «Hugeligugeli-
Musik» zu erlernen, sei er sofort in die Schweiz gereist und einem
Musikverein beigetreten. Es blieb jedoch nicht nur beim
Erlernen, denn in der «Hugeligugeli-Musik» liegt viel mehr verborgen,
als Herr und Frau Schweizer meinen würden. Camus, der aus einer
Musikerfamilie stammt, zeigt nun seine musikalische Virtuosität: Aus
etwas verstaubten Klassikern wie «Zoge am Boge», «Es Buurebüebli» oder
«Döt äne am Bergli» macht er am Klavier Balladen, Jazz, Barockstücke und
asiatische Weisen.
Bei so viel Experimentierfreude
lässt eine Reaktion des konservativen Schweizers nicht lange auf sich
warten. Vereinsmitglied Guschti sei mit den Neuinterpretation- en gar
nicht einverstanden gewesen, berichtet Camus. Dies nimmt der Komiker zum
Anlass, dem Publikum die Schweizer Eigenheiten auf humorvolle Art vor
Augen zu führen. Integration bedeute hierzulande etwa, nie nach 22 Uhr
zu duschen, jede Transaktion an der Kasse mit «Merci. - Adieu. -
Wiederluege. – Schöne Tag! - Glichfalls!» zu beenden oder DJ Bobo zu
mögen. Vor allem Letzteres habe ihm Mühe bereitet, meint Camus
augenzwinkernd.
Das «breite Menü», welches Camus den Zuschauern anbot, wurde mit Freude genossen. Kinder wie Erwachsene verdankten es dem Multitalent mit langem Beifall.
Text: Christine Odermatt, W&O vom 22.03.2011
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Renato Kaiser
25. Februar 2011 "Er war nicht so" - ein Nachruf
Poetry Slam

Poetry Slammer Renato Kaiser zeigte in der Alten Mühle eindrücklich, dass Slam-Poesie auch in Form eines Soloprogramms beste Unterhaltung bietet - und dies auf höchstem sprachlichem Niveau.
So erfährt das Publikum, wie Kaiser seine Geburt literarisch verarbeitete, wie er den ersten Kuss mit Schulschatz Tamara und erste Prügeleien beschrieb, wie er den ersten Ausgang, die ersten Flirtversuche und die ersten Schritte als Dichter erlebte. Die Situationen, welche die Werke schildern, sind allen bekannt, genauso wie das Scheitern, das häufig mit ihnen verbunden ist. Mal knurrend, mal seufzend, mal laut, mal leise, mit viel Gestik und Mimik trägt der erfahrene Slammer vor. Der Sprechrhythmus führt von Reim zu Reim und von Pointe zu Pointe und schliesslich meist zu einem unerwarteten Ende. Das Publikum belohnte die zweistündige wortgewaltige Glanzleistung mit viel Gelächter und langem Applaus.
Text Christine Odermatt, W&O
25. Februar 2011 "Er war nicht so" - ein Nachruf
Poetry Slam

Poetry Slammer Renato Kaiser zeigte in der Alten Mühle eindrücklich, dass Slam-Poesie auch in Form eines Soloprogramms beste Unterhaltung bietet - und dies auf höchstem sprachlichem Niveau.
So erfährt das Publikum, wie Kaiser seine Geburt literarisch verarbeitete, wie er den ersten Kuss mit Schulschatz Tamara und erste Prügeleien beschrieb, wie er den ersten Ausgang, die ersten Flirtversuche und die ersten Schritte als Dichter erlebte. Die Situationen, welche die Werke schildern, sind allen bekannt, genauso wie das Scheitern, das häufig mit ihnen verbunden ist. Mal knurrend, mal seufzend, mal laut, mal leise, mit viel Gestik und Mimik trägt der erfahrene Slammer vor. Der Sprechrhythmus führt von Reim zu Reim und von Pointe zu Pointe und schliesslich meist zu einem unerwarteten Ende. Das Publikum belohnte die zweistündige wortgewaltige Glanzleistung mit viel Gelächter und langem Applaus.
Text Christine Odermatt, W&O
Frölein Da Capo
14. Januar 2011 Einfrauorchester mit Gartenzwerg, Petticoat
und frisch gepimptem Nachttisch

Gams im Sturm erobert
Am Freitagabend startete in der Alten Mühle in Gams das neue Jahresprogramm für 2011. Den fulminanten Auftakt bildete das Soloprogramm von «Frölein Da Capo».
Pünktlich um 20 Uhr betritt «Frölein Da Capo» alias Irene Brügger aus Willisau im schwingenden Petticoat die Bühne der Alten Mühle. Von der ersten Sekunde an zieht sie das Publikum durch ihren augenzwinkernden Charme in ihren Bann. Die aus der Fernsehsendung Giacobbo/Müller bekannte Künstlerin unterhielt als Einfrauorchester das Publikum der bis auf den letzten Platz besetzten Alten Mühle.
Musikalische Comedy
«Frölein Da Capo» präsentierte eine bunte Mischung aus Volksliedern,
Balladen, Blues, Guggenmusik und einer Jazz-Parodie. Sie singt in Mundart über Problemzonen von Männern («Leg das Toupet wieder an und geh heim»), über ihre Liebe zu ihrem ferrari-roten Töffli oder über Hinterländer Trinkgewohnheiten («Gib mir noch einen Kafi Träsch»).
Die Geschichten aus dem Leben über das Geschwätz im Dorf, die Suche nach einem passenden Mann oder auch der Besuch eines Tangokurses sind vielfach mit eigenen Erlebnissen der Künstlerin verknüpft. «Ich kann immer noch nicht Tango tanzen, aber ich habe einen Song mehr im Repertoire.»
Instrumenten-Akrobatik
Fragten sich die Zuschauer anfangs noch, was ein Loop-Gerät sei, so bekamen sie dessen Funktionen im Laufe der Show eindrücklich vorgeführt. «Frölein Da Capo» beherrscht dank dieses Gerätes die Fähigkeit, sich selbst mit der Trompete zu begleiten, während sie singt und Gitarre spielt.
Vor den Augen der beeindruckten Zuschauer nahm sie einzelne Instrument- oder auch Gesangsequenzen auf, die anschliessend als Hintergrundmusik in einer Endlosschleife abgespielt wurden. Auch mehrstimmiges Jodeln ist so kein Problem für die Künstlerin.
Geglückter Start
Nach der Pause, in der sich «Frölein Da Capo» laut eigener Aussage «gelüftet» hat, weil die Bauch-weg-Hose so warm sei, ging es unvermindert rasant weiter. Die Zuschauer kamen aus dem Lachen gar nicht mehr heraus. Dank des musikalischen und schauspielerischen Talentes von Irene Brügger bietet die Show viel mehr als nur Comedy. Das Publikum konnte nicht genug von ihr bekommen und liess sie erst nach drei Zugaben die Heimfahrt antreten. Das Jahresprogramm der Alten Mühle ist mit diesem Auftakt vielversprechend gestartet. Wir sagen: Da Capo! Mehr davon!
Text: Christine Pflüger, W&O
14. Januar 2011 Einfrauorchester mit Gartenzwerg, Petticoat
und frisch gepimptem Nachttisch

Gams im Sturm erobert
Am Freitagabend startete in der Alten Mühle in Gams das neue Jahresprogramm für 2011. Den fulminanten Auftakt bildete das Soloprogramm von «Frölein Da Capo».
Pünktlich um 20 Uhr betritt «Frölein Da Capo» alias Irene Brügger aus Willisau im schwingenden Petticoat die Bühne der Alten Mühle. Von der ersten Sekunde an zieht sie das Publikum durch ihren augenzwinkernden Charme in ihren Bann. Die aus der Fernsehsendung Giacobbo/Müller bekannte Künstlerin unterhielt als Einfrauorchester das Publikum der bis auf den letzten Platz besetzten Alten Mühle.
Musikalische Comedy
«Frölein Da Capo» präsentierte eine bunte Mischung aus Volksliedern,
Balladen, Blues, Guggenmusik und einer Jazz-Parodie. Sie singt in Mundart über Problemzonen von Männern («Leg das Toupet wieder an und geh heim»), über ihre Liebe zu ihrem ferrari-roten Töffli oder über Hinterländer Trinkgewohnheiten («Gib mir noch einen Kafi Träsch»).
Die Geschichten aus dem Leben über das Geschwätz im Dorf, die Suche nach einem passenden Mann oder auch der Besuch eines Tangokurses sind vielfach mit eigenen Erlebnissen der Künstlerin verknüpft. «Ich kann immer noch nicht Tango tanzen, aber ich habe einen Song mehr im Repertoire.»
Instrumenten-Akrobatik
Fragten sich die Zuschauer anfangs noch, was ein Loop-Gerät sei, so bekamen sie dessen Funktionen im Laufe der Show eindrücklich vorgeführt. «Frölein Da Capo» beherrscht dank dieses Gerätes die Fähigkeit, sich selbst mit der Trompete zu begleiten, während sie singt und Gitarre spielt.
Vor den Augen der beeindruckten Zuschauer nahm sie einzelne Instrument- oder auch Gesangsequenzen auf, die anschliessend als Hintergrundmusik in einer Endlosschleife abgespielt wurden. Auch mehrstimmiges Jodeln ist so kein Problem für die Künstlerin.
Geglückter Start
Nach der Pause, in der sich «Frölein Da Capo» laut eigener Aussage «gelüftet» hat, weil die Bauch-weg-Hose so warm sei, ging es unvermindert rasant weiter. Die Zuschauer kamen aus dem Lachen gar nicht mehr heraus. Dank des musikalischen und schauspielerischen Talentes von Irene Brügger bietet die Show viel mehr als nur Comedy. Das Publikum konnte nicht genug von ihr bekommen und liess sie erst nach drei Zugaben die Heimfahrt antreten. Das Jahresprogramm der Alten Mühle ist mit diesem Auftakt vielversprechend gestartet. Wir sagen: Da Capo! Mehr davon!
Text: Christine Pflüger, W&O
Weihnachtslesung
12. Dezember 2010 Literarisch-musikalische Matinée mit Arlenka und
Bernhard Klas und André Vitek

Arlenka Klas entführte die Zuhörer an ihrer Weihnachtslesung in der Alten Mühle Gams nach Russland. Die literarisch-musikalische Sonntagsmatinée liess die Vorweihnachtshektik in den Hintergrund treten.
Der russische Journalist Aljoscha entkam nur mit schweren Verletzungen einem Mordversuch. Wegen seiner wahrheits-getreuen und kritischen Berichter-stattung wurde er von Schlägern angegriffen. Aljoscha jedoch ist müde und eingeschüchtert. Er will mit dem Schreiben aufhören, das ihm bisher so viele Probleme einbrachte. Da taucht plötzlich ein unbekannter Besucher auf – und übergibt Aljoscha ein wunder- schönes und kostbares Fabergé-Ei.
So beginnt die spannende Geschichte um Meinungsfreiheit, Wahrheitsliebe und Mut, die Arlenka Klas am Sonntag in der Alten Mühle las. Die in Feldkirch wohnhafte Germanistin und Hispanistin entwirft und präsentiert seit mehreren Jahren jeweils in der Vorweihnachtszeit ein literarisches Stück. Musikalisch begleitet wurde die Lesung von Bernhard Klas (Kontra-Altklarinette) und André Vitek (Violine und Gesang). Die zwei Musiker interpretierten passend zur Geschichte traditionelle russische Lieder. Die melancholisch-schönen Zwischenspiele erlaubten es den Zuhörern, sich das vorhin Gehörte nochmals durch den Kopf gehen zu lassen.
12. Dezember 2010 Literarisch-musikalische Matinée mit Arlenka und
Bernhard Klas und André Vitek

Arlenka Klas entführte die Zuhörer an ihrer Weihnachtslesung in der Alten Mühle Gams nach Russland. Die literarisch-musikalische Sonntagsmatinée liess die Vorweihnachtshektik in den Hintergrund treten.
Der russische Journalist Aljoscha entkam nur mit schweren Verletzungen einem Mordversuch. Wegen seiner wahrheits-getreuen und kritischen Berichter-stattung wurde er von Schlägern angegriffen. Aljoscha jedoch ist müde und eingeschüchtert. Er will mit dem Schreiben aufhören, das ihm bisher so viele Probleme einbrachte. Da taucht plötzlich ein unbekannter Besucher auf – und übergibt Aljoscha ein wunder- schönes und kostbares Fabergé-Ei.
So beginnt die spannende Geschichte um Meinungsfreiheit, Wahrheitsliebe und Mut, die Arlenka Klas am Sonntag in der Alten Mühle las. Die in Feldkirch wohnhafte Germanistin und Hispanistin entwirft und präsentiert seit mehreren Jahren jeweils in der Vorweihnachtszeit ein literarisches Stück. Musikalisch begleitet wurde die Lesung von Bernhard Klas (Kontra-Altklarinette) und André Vitek (Violine und Gesang). Die zwei Musiker interpretierten passend zur Geschichte traditionelle russische Lieder. Die melancholisch-schönen Zwischenspiele erlaubten es den Zuhörern, sich das vorhin Gehörte nochmals durch den Kopf gehen zu lassen.
Linaz
26. November 2010 Patchwork - Akrobatik, Clownerie und Poesie

Patchwork war Pantomime, Clownerie und Akrobatik vom Feinsten, neuerdings auch angereichert mit Poesie. Linaz dirigierte das Publikum vom ersten Moment an durch sein variationsreiches Mienenspiel, kommentierte in unverschämter Offenheit dessen Hüsteln und Schneuzen und provozierte Gelächter ohne Ende durch rollende Augenbrauen und querstehende Zunge. Mit Hochgeschwindigkeit raste Linaz von Kurzgeschichte zu Kurzge-schichte. Ein Showman, der sein Publikum mal forsch, mal scheu, mal rasend schnell und einmal in Zeitlupe willkommen hiess. Er kämpfte mit den unglaublichen Tücken einer Rolle Klebeband und riss im Hand-umdrehen aus Zeitungspapier Brillen und Fische – da blieb kein Auge trocken! Über-raschungen folgten Schlag auf Schlag!
Aus Lienhard Anz machte er Linaz – und daraus eine umwerfende Bühnenfigur, die heute zu den gefragtesten Komikern und Animatoren der Schweiz zählt. www.linaz.ch
26. November 2010 Patchwork - Akrobatik, Clownerie und Poesie

Patchwork war Pantomime, Clownerie und Akrobatik vom Feinsten, neuerdings auch angereichert mit Poesie. Linaz dirigierte das Publikum vom ersten Moment an durch sein variationsreiches Mienenspiel, kommentierte in unverschämter Offenheit dessen Hüsteln und Schneuzen und provozierte Gelächter ohne Ende durch rollende Augenbrauen und querstehende Zunge. Mit Hochgeschwindigkeit raste Linaz von Kurzgeschichte zu Kurzge-schichte. Ein Showman, der sein Publikum mal forsch, mal scheu, mal rasend schnell und einmal in Zeitlupe willkommen hiess. Er kämpfte mit den unglaublichen Tücken einer Rolle Klebeband und riss im Hand-umdrehen aus Zeitungspapier Brillen und Fische – da blieb kein Auge trocken! Über-raschungen folgten Schlag auf Schlag!
Aus Lienhard Anz machte er Linaz – und daraus eine umwerfende Bühnenfigur, die heute zu den gefragtesten Komikern und Animatoren der Schweiz zählt. www.linaz.ch
Andreas Thiel/Hanspeter Küng
29. Oktober 2010 Politsatire 3 / Intermezzi con flauto dolce

Wenn Andreas Thiel zum satirischen Rundumschlag ausholt, bleibt keine politische Couleur verschont und kein Auge trocken. Musikalisch begleitet von Hanspeter Küng gab er in der Alten Mühle sein Programm «Politsatire 3» zum Besten.
Die Zuschauer in der ausverkauften Alten Mühle erwartete am Freitagabend eine hochklassige Kombination: Mit Andreas Thiel stand ein international bekannter Satiriker auf der Gamser Bühne. Unterstützt wurde Thiel von Hans-Peter Küng. Der in, Buchs aufgewachsene und in Altstätten wohnhafte Jurist und Musiker umrahmte die Szenen mit virtuosem Flötenspiel.
Was er heute zeige, sei nicht etwa Comedy, sondern Satire; stellte Thiel zu Beginn klar. «Comedy ist lustig, Satire ist bloss wahr. Deshalb erfordert es auch Humor, sie zu ertragen.» Er werde ein „dekonstruktivistisches Drama in 36 Akten“ präsentieren, meinte Thiel augenzwinkernd. Dies sei moderne Kunst. „Machen Sie sich deshalb nicht die Mühe, den Sinn hinter dem Ganzen zu ergründen“. Er habe nichts Zusammenhangloseres finden können als Atheisten und Pinguine diese Figuren würde er heute gemeinsam auf die Bühne schicken. Gesagt, getan: In «Politsatire 3» veranstalten Pinguine Grillpartys und diskutieren Atheisten ihren Glauben an den Unglauben. Das wichtigste Thema Thiels ist jedoch nach wie vor die Politik. Bewaffnet mit einem Glas Champagner und einem messerscharfen Bühnenhochdeutsch (Schweizerdeutsch sei für Satire zu herzig) schickte er während zweier Stunden Bundesräte, Staats- und Parteipräsidenten, aber auch Banker und Terroristen aufs Glatteis. Vor allem hier kommt die „dekonstruktivistische“ Seite des Programms zum Tragen: Der Satiriker lässt die Fassade seiner Figuren und die Logik ihrer Ideologien bröckeln. So verliert sich Micheline Calmy-Rey beim Begründen der Auslandeinsätze der Schweizer Armee in Absurditäten, ein depressiver Selbstmordattentäter sprengt sich in einer Wüste ganz allein in die. Luft, Marcel Ospel verhungert eingeschlossen in seinem Tresor neben Geld und Gold und Nicolas Sarkozy droht vergebens mit dem Auslaufen des Flugzeugträgers „Charles de Gaulle“ — das pannenanfällige Schiff hat noch nie ein Krisengebiet erreicht!
Musikalische Leckerbissen
Thiel ist ein Meister der Sprache, sein Bühnentext druckreif. In Dialogen oder Beschreibungen lässt er in kurzer Zeit ganze Szenen und mehrere Figuren entstehen. SP-,SVP-.und Mitte-Politiker werden heraufbeschworen. Die Politik an sich steht im Zentrum der Satire, nicht eine bestimmte politische Couleur. Dies macht seinen Witz um so glaubwürdiger. Die Zuschauer in der Alten Mühle dankten es mit Szenenapplaus und Lachtränen.
Zu Thiels flinker Zunge passte Hans-Peter Küngs flinkes F1ötenspiel. Während den musikalischen Intermezzi konnte das vorhin Gehörte überdacht werden. Den Blockflöten entlockte Küng mal Melodien so leicht wie Vogelgezwitscher, mal traurige und ruhige Weisen. Thiels Kommentar dazu: Er habe selten von einem Juristen so schöne Töne zu hören bekommen.
Text: Christine Odermatt
29. Oktober 2010 Politsatire 3 / Intermezzi con flauto dolce

Wenn Andreas Thiel zum satirischen Rundumschlag ausholt, bleibt keine politische Couleur verschont und kein Auge trocken. Musikalisch begleitet von Hanspeter Küng gab er in der Alten Mühle sein Programm «Politsatire 3» zum Besten.
Die Zuschauer in der ausverkauften Alten Mühle erwartete am Freitagabend eine hochklassige Kombination: Mit Andreas Thiel stand ein international bekannter Satiriker auf der Gamser Bühne. Unterstützt wurde Thiel von Hans-Peter Küng. Der in, Buchs aufgewachsene und in Altstätten wohnhafte Jurist und Musiker umrahmte die Szenen mit virtuosem Flötenspiel.
Was er heute zeige, sei nicht etwa Comedy, sondern Satire; stellte Thiel zu Beginn klar. «Comedy ist lustig, Satire ist bloss wahr. Deshalb erfordert es auch Humor, sie zu ertragen.» Er werde ein „dekonstruktivistisches Drama in 36 Akten“ präsentieren, meinte Thiel augenzwinkernd. Dies sei moderne Kunst. „Machen Sie sich deshalb nicht die Mühe, den Sinn hinter dem Ganzen zu ergründen“. Er habe nichts Zusammenhangloseres finden können als Atheisten und Pinguine diese Figuren würde er heute gemeinsam auf die Bühne schicken. Gesagt, getan: In «Politsatire 3» veranstalten Pinguine Grillpartys und diskutieren Atheisten ihren Glauben an den Unglauben. Das wichtigste Thema Thiels ist jedoch nach wie vor die Politik. Bewaffnet mit einem Glas Champagner und einem messerscharfen Bühnenhochdeutsch (Schweizerdeutsch sei für Satire zu herzig) schickte er während zweier Stunden Bundesräte, Staats- und Parteipräsidenten, aber auch Banker und Terroristen aufs Glatteis. Vor allem hier kommt die „dekonstruktivistische“ Seite des Programms zum Tragen: Der Satiriker lässt die Fassade seiner Figuren und die Logik ihrer Ideologien bröckeln. So verliert sich Micheline Calmy-Rey beim Begründen der Auslandeinsätze der Schweizer Armee in Absurditäten, ein depressiver Selbstmordattentäter sprengt sich in einer Wüste ganz allein in die. Luft, Marcel Ospel verhungert eingeschlossen in seinem Tresor neben Geld und Gold und Nicolas Sarkozy droht vergebens mit dem Auslaufen des Flugzeugträgers „Charles de Gaulle“ — das pannenanfällige Schiff hat noch nie ein Krisengebiet erreicht!
Musikalische Leckerbissen
Thiel ist ein Meister der Sprache, sein Bühnentext druckreif. In Dialogen oder Beschreibungen lässt er in kurzer Zeit ganze Szenen und mehrere Figuren entstehen. SP-,SVP-.und Mitte-Politiker werden heraufbeschworen. Die Politik an sich steht im Zentrum der Satire, nicht eine bestimmte politische Couleur. Dies macht seinen Witz um so glaubwürdiger. Die Zuschauer in der Alten Mühle dankten es mit Szenenapplaus und Lachtränen.
Zu Thiels flinker Zunge passte Hans-Peter Küngs flinkes F1ötenspiel. Während den musikalischen Intermezzi konnte das vorhin Gehörte überdacht werden. Den Blockflöten entlockte Küng mal Melodien so leicht wie Vogelgezwitscher, mal traurige und ruhige Weisen. Thiels Kommentar dazu: Er habe selten von einem Juristen so schöne Töne zu hören bekommen.
Text: Christine Odermatt
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Gutscheine für die Alte Mühle sind neu bei der Drogerie Eberle, Gams erhältlich
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